Der Zusammenschluss von LABLIONS und DORNER vereint nicht nur Kompetenzen, sondern auch bewährte Sicherheitsstandards. Ein zentraler Baustein dieser gemeinsamen Sicherheitsstrategie ist das seit Jahren etablierte Security-Audit-Programm für die i/med-Web-Plattform.
White-Hat-Hacking für die Sicherheit von i/med Web
Das i/med Web der LABLIONS-Marke „DORNER“ ist eine zentrale, browserbasierte Software-Plattform für Kliniken, Arztpraxen und Labore. Sie bündelt Anwendungen wie Auftragsverwaltung, Terminplanung und Statistik in einer gemeinsamen Datenbank, sodass medizinische Einrichtungen ihre Daten zentral und effizient verwalten können.
Als Softwarelösung von DORNER wurde i/med Web bereits vor dem Zusammenschluss regelmäßig geprüft, im Rahmen einer engen Partnerschaft mit dem auf medizinische IT-Sicherheit spezialisierten White-Hat-Hacking-Unternehmen Greenhats. „White-Hat-Hacker“ sind spezialisierte IT-Sicherheitsexperten, die Systeme kontrolliert angreifen, um Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und vor einem Missbrauch zu schließen.
Statt sich auf einmalige, automatisierte Scans zu verlassen, setzt Greenhats auf einen hybriden Ansatz:
- Automatisierte Stresstests: Mehrere verschiedene Scanner prüfen das System kontinuierlich auf bekannte Schwachstellen.
- Manuelle Prüfung durch zertifizierte White-Hat-Hacker: Nach den automatisierten Tests analysieren echte Sicherheitsexperten die Ergebnisse und führen kontrollierte Penetrationstests durch und simulieren reale Angriffsszenarien.
- Zeilenweise Code-Analyse: Zusätzlich erfolgt eine manuelle Analyse des Quellcodes, um potenzielle Schwachstellen bereits auf Implementierungsebene zu identifizieren.
- 365 Tage im Jahr am Puls der Entwicklung: Greenhats erhält kontinuierlich Zugriff auf den aktuellen Entwicklungsstand der Software. Dadurch können neue Funktionen zeitnah in die Sicherheitsprüfung einbezogen werden.
Werden Schwachstellen entdeckt, arbeiten die Entwicklungsteams gemeinsam mit Greenhats an Lösungen, mit dem Ziel, Sicherheits-Patches zügig und ohne Reibungsverluste bei den Kunden auszurollen.
Vertrauen durch geprüfte Sicherheit
Gerade im medizinischen Umfeld, in dem sensible Patientendaten verarbeitet werden, ist Vertrauen in die eingesetzte Software unverzichtbar. Konkret bedeutet das:
- Regelmäßige, unabhängige Überprüfung der i/med-Web-Plattform durch externe Sicherheitsexperten
- Schnellere Reaktionszeiten bei neu entdeckten Schwachstellen
- Ein zusätzliches, dokumentiertes Sicherheitszertifikat als Vertrauensnachweis
Durch die Kombination aus automatisierten Analysen, manuellen Penetrationstests und Quellcode-Reviews entsteht ein mehrstufiges Sicherheitskonzept, das kontinuierlich weiterentwickelt wird und dabei hilft, neue Bedrohungen frühzeitig zu erkennen.